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TU Berlin

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Funktionale virtuelle Prüfsysteme für die roboterbasierte Qualitätsprüfung

 

 

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Beschreibung

Roboterbasierte Messverfahren ermöglichen eine reproduzierbare Beurteilung von Produkten hinsichtlich verschiedenster objektiver physikalischer Qualitätskriterien. Durch eine Kopplung der Messrobotik mit Methoden der Psychophysik und der experimentellen Psychologie ist es bereits heute möglich eine ganzheitliche Evaluation der Produktqualität an verschiedenen Funktionselementen durchzuführen. Die heutigen Systeme bieten jedoch keine vollständige Virtualisierung roboterbasierter Qualitätssicherungsprozesse, die die Qualitätssicherung frühzeitig in Form rein virtueller und auch hybrider Prototypentests ermöglichen.

Ziel des FuE-Projektes ROBVRAR ist die Entwicklung eines virtuellen Messroboters sowie dessen Verknüpfung mit einem allgemeingültigen Werkzeug zur Erstellung funktioneller virtueller Prototypen zur einem virtuellen Qualitätsprüfstand durch erstmalige Kopplung des Verfahrens zur „Haptischen Prüfung eines Objektes“ mit den Ansätzen des funktionalen virtuellen Prototypen (FDMU) und des Smart Hybrid Prototyping (SHP). Dieser weltweit neue Ansatz zur erstmaligen und vollständigen Virtualisierung roboterbasierter Qualitätssicherungsprozesse bietet das Potential, die roboterbasierte Qualitätssicherung frühzeitig in Form rein virtueller und auch hybrider Prototypentests durchzuführen. Die so möglich werdende, frühzeitige Ermittlung von objektiven und subjektiven Qualitätskriterien zukünftiger Produkte erleichtert die schnellere und kostengünstigere Herstellung in wenigen Entwicklungsschritten. Darüber hinaus können die Produkte durch früheren Einbezug subjektiver Evaluationskriterien besser an die Bedürfnisse des Kunden angepasst und hinsichtlich ihrer Qualität so gesteuert werden, dass nur die tatsächlich benötigte, perzeptionsorientierte Qualität umgesetzt wird. So wird eine kostengünstigere Herstellung ermöglicht.

Die Kernarbeit des ROBVRAR-FuE-Projektes besteht in der Entwicklung verschiedener Werkzeuge für die Kopplung der Ansätze, um so Prototypen, also die in der Qualitätsprüfung zu untersuchenden Objekte, in der erforderlichen Modellgüte zu virtualisieren und die virtuellen Prototypen durch Kopplung mit einem Eingabegerät haptisch erlebbar zu machen. So wird eine multimodale, also gekoppelte visuelle, akustische und haptische Interaktion mit dem Menschen erzielt. Zudem kann der Messroboter in der für die Qualitätsprüfung erforderlichen Modellgüte virtualisiert werden.

Für diese neuartige Qualitätsprüfung soll dazu eine Prüfmethode entwickelt werden, welche die Planung von Testaufbau und - durchführung von rein virtuellen Qualitätsprüfungs-Tests mit Hilfe eines Setups aus einem rein virtuellen Prototypen, der durch einen rein virtuellen Messroboter getestet wird, ermöglichen.

Die im FuE Projekt entwickelten ROBVRAR-Werkzeuge sind flexibel und branchenunabhängig auf die Mehrheit aller Produktionsprozesse übertragbar. Hierdurch eröffnet sich ein breites Einsatzfeld, von produzierenden KMUs bis hin zu global agierenden Produktions-Großunternehmen. Damit leistet ROBVRAR- nach erfolgreichem Projektabschluss einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung in produzierenden Unternehmen und Schonung von Ressourcen sowie zum Ausbau des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

 

 

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Kontakt

Dipl.-Ing. Carina Fresemann
Tel.: +49 (0)30 39006 294
Raum PTZ 519